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1.000 km Hockenheim

Onno Bitter in Aktion

Für das Team war der Saisonstart allerdings nicht traditionell

Die Veranstaltung aus einer Dauerprüfung über fast 1.000 km und einem Sprintrennen über 14 Runde für ein Fahrerteam aus zwei Fahrern hat Tradition. Für das Team ging es darum, ohne großen Aufwand unter Wettbewerbsbedingungen zu prüfen, wie das neue Arbeitsgerät funktioniert. Die Papierabnahme war am Karfreitag um 13:00 Uhr für uns und anschließend war die technische Abnahme. Zwar waren Schnelltankanlagen erlaubt, doch noch haben wir keinen zweiten Kraftstofftank zum Umrüsten. Auffällig war jedoch das Hinterrad der Suzuki SRAD in der Kawa. Dies funktionierte aber nach kleinen Änderungen. Das Originalrad sollte mit neuem Reifen in der Sprintprüfung eingesetzte werden. Wie lange würden aber die Reifen halten?
Wieder ganz knapp mit Helfern bestückt (diesen Mangel müssen wir dauerhaft ändern) ging es um 8:00 Uhr mit der ersten Startgruppe los, für Jens leicht verspätet, da der Zündschlüssel nicht im Parc Ferme abgestellten Motorrad steckte sondern im Wohnwagen . Die ersten Runden sollten genutzt werden, um die Reifen langsam anzufahren, damit sie möglichst lange halten und nicht aufbrechen. Der erste Wechsel war problemlos. Ich war zu diesem Zeitpunkt einziger Helfer und traute mich anfangs nicht den Kanister voll in den Trichter zu kippen. (Man kennt das ja Gluck, Gluck.... und dann Platsch: Alles übers Motorrad....) Jedenfalls ging nun Onno auf seinen Turn. Inzwischen war Theo mit dem Motorrad angereist und durfte sich aufwärmen. Er war als Mechaniker gekommen um beim Radwechsel zu Helfen oder ggf. die Reifen von Hand zu wechseln. Dies ist dann in der Box immer eine gute Show! Der dritte Wechsel war "Just in Time". Das Motorrad kam in die Boxengasse und Jens in die Box. Mit Theo als Tankwart waren die Jungs schnell wieder im Rennen.

Der nächste Wechsel stand nicht mehr an: Die Kawa kam nach 75 Runden mit Leistungsverlust und mechanischen Geräuschen in die Box und wurde von uns aus dem Rennen genommen. Onnos inzwischen angereisten Helfer konnte so in Ruhe zusehen. Sie hatte keine Aufgabe mehr.
Nun wird schnell geprüft, was die Ursache war. Immerhin hat die Kawa einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Sie ist sehr leistungsstark, handlich und in der Bremsphase sehr spurstabil. Und eine ZX 10 R wurde 2. in der Klasse 1.

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